Fans machen Vorschläge für

mehr Vielfalt und Inklusion im Fußball

verschiedene Fußballfans vor Stadionhintergrund. Von links nach rechts: Ein dunkelhäutiger Mann mit blau-weißer Fankleidung, ein dickerer Mann mit rot-weißer Fankleidung, eine blonde Frau, geschminkt mit grün-weißer Fankleidung, eine Frau mit Kopftuch in lila-schwarzer Fankleidung, ein junger Fan im Rollstuh mit schwarz-gelber Fankleidung, ein älterer Mann, trägt eine dicke Brille, mit braun-weißer Fankleidung.
Foto: KickIn!

Beim Fußball sollen alle Menschen dabei sein können.

Zum Beispiel:

  • Menschen aus verschiedenen Ländern
  • Junge und alte Menschen
  • Menschen mit und ohne Behinderung

Alle sollen sich wohlfühlen.

Man nennt das: Vielfalt und Inklusion.

Deshalb haben Fans aus Deutschland eine Initiative gegründet.

Eine Initiative ist eine Gruppe von Menschen.

Die Menschen wollen etwas verändern.

Die Initiative heißt: Zukunft Profifußball.

Mehrere Personen sitzen zusammen und erarbeiten etwas. Die Personen sind ganz unterschiedlich. Männer und Frauen. Helle und dunkle Haut. Ein Person sitzt im Rollstuhl
Bild: KickIn!

Die Initiative: Zukunft Profifußball

In der Initiative sind mehr als 50 Fans aus ganz Deutschland.

Die Fans haben sich in den letzten Monaten oft getroffen.

Sie haben gemeinsam überlegt:

Was muss sich ändern,

  • damit alle Menschen beim Fußball dabei sein können?
  • damit sich alle Menschen im Stadion wohlfühlen?

links stehen drei Fußballfans, sie tuscheln über eine Person mit dunkler Hautfarbe, die in naher Entfernung steht und ihnen traurig den Rücken zuwendet.
Bild: KickIn!

Die Initiative hat viele Ideen und Vorschläge.

Zum Beispiel:

Anti-Diskriminierungs-Stelle im Fußball

Beim Fußball soll es keine Diskriminierung geben.

Diskriminierung heißt:

Man behandelt einen Menschen schlechter.

Zum Beispiel,

  • weil der Mensch eine bestimmte Hautfarbe hat.
  • weil der Mensch eine Behinderung hat.

Deshalb macht die Initiative den Vorschlag:

Es muss eine Anti-Diskriminierungs-Stelle im Fußball geben.

ein Rollstuhlfahrer in Fankleidung, mit einer Fahne in der Hand steht mit seinem Rollstuhl vor einer Stadiontreppe und kann nicht sehen, dass ein Tor fällt.
Bild: KickIn!

Empfehlungen für Vereine und Fußballverbände

Alle Menschen sollen eine gute Zeit im Stadion haben.

Deshalb darf es keine Barrieren geben.

Barrieren sind Hindernisse.

Zum Beispiel für Menschen mit Behinderung.

Die Initiative sagt:

Vereine und Fußballverbände müssen dafür sorgen,

dass es keine Barrieren mehr gibt.

Zum Beispiel für:

  • Menschen mit Rollstuhl
  • Menschen mit einer Seh-Behinderung

Auch Menschen mit wenig Geld sollen ins Stadion kommen können.

Deshalb muss es für diese Menschen günstige Tickets geben.

Eine Schulungsleiterin steht vor drei sitzenden Personen. Neben ihr steht ein Board mit der Aufschrift "Schulung". Ein Teilnehmer meldet sich. Die Personen sind verschieden. Eine Person ist dunkelhäutig, eine sitzt im Rollstuhl. Insgesamt 2 Männer und 2 Frauen.
Bild: KickIn!

Auch in den Vereinen und Fußballverbänden muss sich etwas ändern.

Zum Beispiel:

  • Es muss Schulungen zum Thema Barrierefreiheit geben.
  • Es muss in jedem Stadion barrierefreie Toiletten für alle geben.
  • Die Internet-Seiten von Vereinen und Fußballverbänden

müssen barrierefrei sein.

In einigen Stadien gibt es schon gute Angebote.

Diese Angebote soll es aber überall in Deutschland geben.

Denn Barrierefreiheit ist immer wichtig:

  • Im Stadion
  • Im Internet
  • Bei den Mitglieder-Versammlungen
  • Bei Fan-Treffen
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