Durchgestrichenes Logo: Ein Hand mit einem drumgebundenen Schal hält Geldscheine in der Hand.

Mit dem heutigen Tag tritt das „Bündnis gegen Sportwetten-Werbung“ (BgSwW) an die Öffentlichkeit. Zu den Saisonstarts in der 2. Bundesliga und 3. Liga sowie am vergangenen Wochenende im DFB-Pokal zeigten bereits intensive Werbeauftritte von Sportwettanbietern. Zum Bundesliga-Start am kommenden Wochenende ist mit einer weiteren Steigerung zu rechnen.

Das BgSwW setzt sich für die weitestgehende Einschränkung von Sportwetten-Werbung ein – wie es andere europäische Länder bereits vormachen. Der Zusammenschluss fordert die beteiligten Institutionen im Sport zur Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und zur Stärkung von Forschung und Prävention auf.

Auf Initiative von Fan-Organisationen im Fußball verbindet das BgSwW Institutionen und Einzelpersonen miteinander, die zu Sportwetten (und Glücksspiel allgemein) in der Präventionsarbeit, Forschung, Sucht- und Selbsthilfe tätig sind oder ein persönliches Interesse an der Unterstützung der Ziele des Bündnisses haben. Ein derart breites Bündnis aus verschiedenen gesellschaftlichen Akteur*innen zum Thema dürfte hierzulande im Fußball einmalig sein.

Die Bundesbehindertenfanarbeitsgemeinschaft (BBAG) und KickIn! – Beratungsstelle Inklusion im Fußball haben sich dem Bündnis ebenfalls angeschlossen. „Als Beratungsstelle für Inklusion und Diversität und als Teil der BBAG, sehen wir die immer prominentere Bewerbung von Sportwetten über den Fußball mit großer Sorge. Insbesondere Spielsucht unter jungen Menschen als Folgeerscheinung dieser Industrie ist ein wachsendes Problem. Verbände und Vereine, aber auch TV-Sender und der Politik kommt hier eine besondere soziale Verantwortung zu. Die Sichtbarkeit und Werbepartnerschaften mit der Wettindustrie im Fußball einzudämmen, wäre definitiv ein richtiger und wichtiger Schritt zur Suchtprävention“, sagt Daniela Wurbs, Projektleiterin bei KickIn! zu den Beweggründen der Teilnahme am Bündnis.

Eine alphabetische Auflistung aller aktuell aktiv beteiligten Institutionen und ihrer Beweggründe zur Beteiligung ist auf der „Bündnis gegen Sportwetten-Werbung“-Webseite zu finden. Wir freuen uns über weiteren aktiven Zuwachs oder auch passive Unterstützung.

Die Homepage dient der Bündelung aller relevanter Informationen zum Thema und soll eine Plattform für weitere Maßnahmen, Aktionen und Initiativen sein und wird stetig überarbeitet und aktualisiert.

 

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